EU-Projekt „4Städte/4Antworten“ mit den Städten:
 Zalaegerszeg/Ungarn, Marosvasarhely/Siebenbürgen/Rumänien,  Krosno/Polen, Marl/Deutschland


2012 startete das Projekt „4Städte/4Antworten“ auf Initiative der Stadt  Zalaegerszeg. Die Stadtverwaltung bewarb sich bei der EU in Brüssel über eine internationale Ausschreibung um die Teilnahme am o.g. Projekt. Die Stadt Zalaegerszeg hat den Wettbewerb gewonnen. Mit den drei genannten Städten verband Zalaegerszeg schon eine jahrelange Städtepartnerschaft.
Die Stadt Zalaegerszeg hat die o.g. Partnerstädte ausgesucht, weil sie eins gemeinsam haben: sie mussten in den letzten Jahrzehnten einen Strukturwandel in der Wirtschaft durchführen. Überall existierten traditionelle Wirtschaftszweige (Erdölgewinnung, Bergbau, Stahl- und Chemieindustrie), die sehr viele Stadtbewohner beschäftigten. Nachdem sich diese Wirtschaftszweige zurückentwickelten, mussten die Städte Lösungen für ihre Zukunft finden.
In vier Veranstaltungen in den vier Städten sollten die Städte ihre Lösungen vorstellen und zeigen, welche verschiedene Wege sie gegangen sind und welche Mittel sie im Interesse der Wirtschaftsförderung einsetzten.
Alle drei Städte haben begeistert zugestimmt.
Unter dem Motto „4Städte/4Antworten“ sollten alle Städte Projekte und Möglichkeiten vorstellen und von dem Wandel der bisher durch überwiegend große Industriebetriebe bestimmten Arbeitsplätze in Beschäftigungsmöglichkeiten in modernen mittelständischen Betrieben berichten, unter Berücksichtigung der damit verbundenen Veränderungen.
Teilgenommen haben die Bürgermeister der Städte mit ihren Fachverwaltungen, verschiedene Firmen sowie Mitglieder der jeweiligen Städtepartnerschaftsvereine.
Unterschiedliche Firmen und neue Gewerbegebiete wurden besichtigt und es wurde anschließend mit den jeweiligen Bürgermeistern, den Wirtschaftsfachleuten der Stadtverwaltungen und den Geschäftsleitungen diskutiert, Meinungen und Lösungsvorschläge vorgetragen. 
Das Projekt begann im Mai in Zalaegerszeg, im Mai/Juni ging es nach Marosvasarhely, im August nach Krosno und im Oktober  nach Marl.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass durch dieses Projekt viele wichtige und interessante Themen im Interesse der Wirtschaftsförderung und der Bewältigung des Strukturwandels auch unter Berücksichtigung von alternativen Energien erarbeitet wurden, die die Städten in die Lage versetzen können, innovativ und aktiv ihre Zukunft zu gestalten.     

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